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02.11.2021    
CD-Kritik Klassik heute, November 21

Der spanische Gitarrenstil setzt auf Temperament und rauschhafte Klangfülle. Das haben die großen Meister ihres Faches, so auch der unerreichte Paco de Lucía eindrücklich demonstriert und dadurch auch ein neues Publikum, das bislang vor allem Jazz hörte, erschlossen. Das Schweizer EOS-Guitar Quartet wagt auf seiner aktuellen CD eine Hommage an den legendären Gitarristen, der 2014 in Mexiko verstarb. Die Besetzung mit gleich vier Gitarren weitet bei dieser hochmotivierten Formation das Ausdrucks- und Klangspektrum immens aus – umso mehr, als hinter den Instrumenten vier außerordentlich kreative Musikerpersönlichkeiten stehen, die im Geiste Paco de Lucías auch zur eigenen kompositorischen Feder greifen.

Eine emanzipierte Hommage

Julio Azcano, Marcel Ege, David Sautter und Michael Winkler arbeiten konzentriert daran, dass der realisierte Zusammenklang transparent und präzise bleibt und es an Vielschichtigkeit nie mangelt. Das Resultat kreiert auf dieser CD den berühmten hypnotischen Fluss, der zum Hören in einem Durchgang herausfordert.

War es ein Regieeinfall oder einfach nur eine spontane Äußerung aus dem Moment heraus? Wenn die Musiker am Ende des Eröffnungsstückes laut den Namen ihres Idols „Paco!‟ ausrufen, dann bündelt dies noch einmal das vorausgegangene Temperament des treibenden Eröffnungsstückes von José Rodriguez. Die Hommage des EOS-Quartetts an Paco de Lucía erfolgt emanzipiert genug, so dass hier eben nicht einfach Stücke des großen Meisters neu aufpoliert werden. Stattdessen schöpfen die Schweizer Musiker ausgiebig aus Tradition und Gegenwart, um daraus etwas eigenes zu machen: Quartettmitglied Marcel Ege hat sich für seine Neukompositionen mit alten Flamenco-Tanzstilen beschäftigt, um eine neue, aufregende Formensprache daraus zu kreieren.

Grande-Dame des Flamenco Gesangs

Gekrönt wird das ganze Unterfangen von Gesang! Für zwei Stücke nimmt das Quartett die berühmte „Cantora‟ und Flamenco-Sängerin Carmen Linares in ihre Mitte. Sie leiht ihre leidenschaftliche Stimme der Lyrik von Federico García Lorca – in neuen, aber tänzerisch-traditionsverhafteten Eigenkompositionen von David Sautter und Marcel Ege. Wie ein Ritterschlag mag es sich für die vier Schweizer angefühlt haben, dass ihr Projekt von einem so prominenten Kollegen wie John McLaughlin unterstützt wurde. Er hat dem Schweizer Quartett exklusiv ein virtuoses Stück gewidmet – vielleicht auch in dem Bewusstsein, dass hier vier Musiker von heute die Aura jener legendären „Friday Night at San Franciso‟-Schallplatte aufleben lassen, wo McLaughlin, Paco de Lucía und Al di Meola im Jahr 1980 die Gipfelregion in der Welt des gitarristischen Flamencojazz erstürmten. Doch in erster Linie hat für diese CD das Schweizer EOS Guitar Quartet seinen ganzen Erfahrungshorizont für etwas Neues mobilisiert.

Stefan Pieper [17.10.2021]

 

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Akustik Gitarre Magazine August/September 2021 17.08.2021    
Akustik Gitarre Magazine August/September 2021

Von Harald Wittig


Das Glückskleeblatt

Eos Guitar Quartet  · Das Schweizer Gitarrenquartett gehört zu den besten Ensembles seiner Art. Zum 30-Jährigen hat das Glückskleeblatt ein ganz besonderes Projekt realisiert.

 

Gitarrenquartette gibt es nicht viele, Weltklasse-Ensembles lassen sich an einer halben Hand abzählen. Fraglos gehört das Eos Guitar Quartet aus Zürich, das sich nach der griechischen Göttin der Morgenröte benannt hat, zu den Spitzenrepräsentanten dieser Besetzung. Die erste Veröffentlichung des Quartetts erschien vor 30 Jahren, 1991 in der Besetzung Marcel Ege, Martin Pirktl, David Sautter und Michael Winkler. 2013 trat Martin Pirktl aus, seitdem spielt der gebürtige Argentinier Julio Azcano im Eos Guitar Quartett, das bei gleichbleibend hohem Spielniveau mit seinem außergewöhnlichen Repertoire nicht nur Klassik-Puristen begeistert. Denn das Glückskleeblatt hat sich stets als offenohrig für die Musik der Welt erwiesen – die zahlreichen Veröffentlichungen wie das Album '20 +', das Kompositionen von Ralph Towner, John McLaughlin, Egberto Gismonti und Paco de Lucía in überragenden Arrangements und Interpretationen präsentiert. Das aktuelle Projekt der Schweizer nennt sich „El alma de Paco“, ist rechtzeitig zum 30-Jährigen des Quartetts erschienen und stellt eine Hommage an Paco de Lucía dar, den die Musiker sehr verehren. Über dieses Projekt verrät ein bestens gelaunter Michael Winkler im Gespräch alles Wissenswerte. 


Fein Michael, dass Du Zeit für ein Gespräch gefunden hast. Lass' uns direkt einsteigen. Worum geht es bei Eurem Paco-Projekt?

Paco war der Beste. Da sind wir uns einig. Wir kannten ihn und hatten in, wenn er in Zürich war, oft besucht. Als er starb, war das ein Schock für uns. Die Musikwelt ohne ihn? Unvorstellbar. Wir entschieden uns dann, ihm unsere Ehre zu erweisen und dieses Album zu konzipieren. Wie der Titel, der übersetzt „Die Seele von Paco“ andeutet, sollte das Projekt keine Paco-Stücke enthalten, sondern Werke anderer Komponisten, die ihn, den Meister, ehren. Wir fragten also bei verschiedenen Komponisten an, ob sie ein Stück für uns und dieses Projekt schreiben könnten. Diese neuen Werke kombinierten wir mit Eigenkompositionen von Marcel und David sowie Arrangements von Manuel de Falla. Dessen Musik hatte Paco sehr verehrt und selbst auf seine Art interpretiert, weswegen die De Falla-Arrangements das Programm bestens abrunden.

 

Wer hat denn für dieses Projekt geschrieben?

Der Flamencogitarrist und Komponist José Antonio Rodríguez schrieb uns ein langes, dreisätziges Stück, das dem Flamenco am Nächten steht und passgenau mit 'El alma de Paco' betitelt ist. Dann hatten wir einmal mehr das Glück, dass auch Leo Brouwer – er selbst ist bekennender Paco-Fan – für uns ein eine ebenfalls dreisätzige Komposition verfasste. Leo nimmt darin Bezug auf Pacos Album „Live in America“ und verarbeitet Motive aus der Rondeña 'Mi Niño Curro'. Es ist aber ein genuines Brouwer-Werk, das ins seiner Klangsprache mit Anklängen an Pacos Musik und Flamenco-Techniken spricht.

 

Ist Brouwers Stück schwer zu spielen? Wie lange braucht Ihr generell, um neue Stücke einzustudieren?

Ja, es ist sehr schwer und wir nehmen uns immer viel Zeit. Es gibt nichts Schlimmeres, als frische Musik schnellstmöglich auf die Bühne zu bringen oder aufzunehmen. Wir machen das immer in Ruhe, erarbeiten solche Werke sehr sorgfältig, lassen uns Zeit, bis wir ganz bei der Musik und sie in uns ist. Im Falle von Leos Komposition waren es rund eineinhalb Jahre Studierzeit, bis wir es 2019 zur Uraufführung brachten.

 

Der dritte berühmte Musiker im Komponistenreigen ist John McLaughlin. Wie habt Ihr es geschafft, dass er, immerhin ein Weltstar, für Euch etwas schreibt?

John hatte uns bereits zum 20-Jährigen ein Stück, 'Lighthouse', gegeben. Seitdem sind wir in Kontakt. Tatsächlich antwortet mir John immer sofort, wenn ich ihm eine Mail schreibe. Er ist so eine liebe Seele. Als ich ihm von diesem Projekt erzählte, war er sehr schnell dabei. Er hatte nämlich ein Stück, es heißt 'Soñando con el sonido', das er für Paco und sich komponiert hatte. Er schrieb: „Dann verlor ich Paco und legte es weg, denn wer hätte es spielen sollen?“ Er erklärte sich bereit, uns 'Soñando con el sonido' zu überlassen – übrigens kostenlos – und schickte uns die Partitur. Julio machte dann eine Bearbeitung für unsere Besetzung. Johns Stück schließt das Album ab. Er hat es inzwischen übrigens gehört und ist voll des Lobes.

 

Alle Achtung. Ihr habt auch noch Gäste auf dem Album: Die grandiose Flamenco-Sängerin Carmen Linares ist auf zwei Stücken zu hören. Hinzu kommt der exzellente Perkussionist Ricardo Espinosa, der in der Flamenco-Szene ebenfalls ein ganz Großer ist. Mit beiden arbeitet Ihr schon länger zusammen?

Mit Carmen seit 1999 und auch Ricardo kennen wir schon lange. Beide sind wunderbare Musiker, die dieses Album um ihre Farben kongenial anreichern, sodass das Projekt auch mit der Seele des Flamenco atmet. Allerdings konnten wir wegen der Pandemie nicht zusammen aufnehmen. Carmen und Ricardo sangen beziehungsweise spielten ihre Parts in einem Studio in Madrid ein. Das hat aber bestens geklappt und schon das Premaster hat uns allen gefallen. 


Stichwort Produktion: Wo habt Ihr aufgenommen?

Wir hatten das Riesenglück, im großen Saal des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) aufnehmen zu können. Sie gewährten uns vier Tage einschließlich Tonmeister – fantastisch. Dieser Saal wurde in den 1950er-Jahren gebaut und hat eine überwältigende Akustik. Du kannst auch den leisesten Ton klar hören, die Klanggestaltung in einer solchen Umgebung ist das reine Vergnügen. Wir haben allerdings nicht das ganze Album im SFR aufnehmen können. Den Rest nahmen wir in den Hardstudios mit Moritz Wetter auf. Der ist ein herausragender Tonmeister, dem wir blind vertrauen können. Er kennt den SRF Saal bestens und konnte den Klang perfekt nachbilden. Dabei war das Einspielen im trockenen Aufnahmeraum, noch dazu mit Abstand und Maske, schon gewöhnungsbedürftig.

 

Habt Ihr eigentlich auch Flamenco-Gitarren eingesetzt?

Ja, haben wir. Beim Brouwer beispielsweise, wo wir den Flamenco-Klang mit dem Sound unserer Konzertgitarren mischen. Beim Rodriguez spielen wir ausschließlich Flamenco-Gitarren, ebenso bei den Stücken von Marcel und David. Die Auswahl haben wir spontan getroffen.

 

Grundsätzlich bevorzugt ihr traditionell gebaute Gitarren?

Genau – keine Doubletops, denn Lautstärke und Gitarre, die eben ein leises Instrument ist, passen nicht zusammen. Wir pflegen auch die spanische Technik und machen viel Apoyando. Der moderne Tirando-Stil ist ehrenwert und für polyphone Solowerke sicher optimal. Um aber im Quartett eine Melodiestimme hervorzuheben, ist das Apoyando bestens geeignet. Außerdem ist das der spanische Klang. Die spanische Seele sozusagen.


Womit sich der Kreis sehr schön schließt. Vielen Dank für das schöne Gespräch.

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Classical Guitar Magazine Winter 2017 11.11.2017    
Classical Guitar Magazine Winter 2017

Eos Guitar Quartet: Live
EOS Guitar Quartet, Musikkollegium
Winterthur (Leo Brouwer, conductor)
Eos Guitar Edition
Swiss quartet, orchestra shine on
Gismonti and Towner
Guitars and orchestras do mix, and here to
reinforce that statement is a brilliant example
of strings, bowed and plucked, emanating
from the heart of Switzerland by that
country’s “oldest” orchestra (formed 1875)
and the relatively newer (but celebrating
25 years of performing) Eos Guitar Quartet,
whose members are Julio Azcano (replacing
original member Martin Pirktl in 2013), Marcel
Ege, David Sautter, and Michael Winkler.
It is a sumptuous menu. With Leo Brouwer
as guest conductor, we have the stunning
Gismontiana, Brouwer’s arrangements
of six of Egberto Gismonti’s most distinctive
pieces: Frevo, Água e Vinho, Baião Malandro,
A Fala da Paixão, Cadenza, and Loro. The
eight hands of the quartet swirl among the
maelstrom of the orchestra—often manic,
then playful and suddenly plaintively lyrical;
Gismonti’s distinctive music, defying easy
categorization, is consistently joyous.
A world premiere delights—a piece
dedicated to the Eos Guitar Quartet titled
Confl uence, by Ralph Towner, a record-label
mate of Gismonti’s, who helped to shape the
distinctive sound of Manfred Eicher’s ECM
records from the company’s earliest days.
The three movements—“Waltz,” “Slow,” and
“Allegro”—make for a substantial work at
just under 20 minutes. Towner’s idiomatic
sound world is explored here in dark hues
of musical mystery. Always accessible but
not “easy,” Towner never fails to take the ear
and mind on a captivating journey.
Recommended! —TP

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Minor 7th Reviewing the best in non-mainstream acoustic guitar music Sept/Oct 2017 22.09.2017    
Minor 7th Reviewing the best in non-mainstream acoustic guitar music Sept/Oct 2017

Eos Guitar Quartet - Live
(Eos Guitar Edition)


A fine classical guitar quartet playing the music of two of the most brilliant composers for classical guitar in the modern era – sounds like the recipe for a breathtaking musical experience. "Eos Guitar Quartet Live" is just that – filled with crisp, lyrical playing, seamless parts, and inventive compositions. The quartet is: Julio Azcano, Marcel Ege, David Sautter, and Micheal Winkler, based in Switzerland. The disc contains just two pieces: Leo Brouwer's "Gismontiana," which is Brouwer's exploration of themes from the music of the famous Brazilian composer Egberto Gismonti, and "Confluence," by Ralph Towner. But don't be fooled – the recording is 55 minutes of complex yet inspiring music. The piece by Brouwer was recorded live with the Musikkollegium Winterthur, conducted by the composer himself. The opening movement of "Gismontiana," is Brouwer at his most skilled – dense chords that drive the tune, while the orchestra complements and introduces the underlying melody. The third movement entitled "A Fala de Paixao" leads with a single guitar playing a gentle melody line, then joined by the other guitarists and the orchestra, a magical, flowing movement that enchants the listener, shifting subtly to other themes, then returning to the main melodic idea. The next movement, "Cadenza," is just that in the spirit of classical music – a section where the guitarists explore all kinds of ideas, revealing the command of their instruments. The American guitarist/composer Ralph Towner has been a prodigious creator of intricate, sometimes dense, and usually challenging music. His "Confluence" – a world premiere commissioned performance on this record – is just three movements: "Waltz," "Slow," and "Allegro." "Waltz" is a brilliant exploration of that form, though I would find it difficult to keep in step during some sections that move freely in and out of that rhythm. "Slow" takes the listener on a semi-minimalist journey, repeating key phrases that drive the movement in a hypnotic stillness. The CD and this composition end in "Allegro," marked by rapid sections of arpeggios that whirl and tumble. It is an ecstatic conclusion to an excellent tribute to two giants in the world of guitar composition, played by four men who are masters of their instruments.
© Kirk Albrecht

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CD-Tipp Klassik: Eos Guitar Quartet  -  Akustik Gitarre 5/2017 August/September 2017	22.08.2017    
CD-Tipp Klassik: Eos Guitar Quartet - Akustik Gitarre 5/2017 August/September 2017

Eos Guitar Quartet - Live
(Eos Guitar Edition)


Bei dieser Aufnahme kommt so einiges zusammen: Beginnen wir mit dem Name-Dropping. Das Repertoire stammt von einigen der grössten Gitarristen/Gitarrenkomponisten unserer Tage, von Egberto Gismonti und von Ralph Towner. Wenn man sich als Gitarrenquartett mit internationalem Ruf an solches Material wagt, muss man richtig was zu bieten haben. Dritter im Bunde – neben den vier Spielern Julio Azcano, Marcel Ege, David Sautter und Michael Winkler – ist ein weiterer Grosser: Leo Brouwer. Der Kubaner hat für die zeitgenössische Klassikgitarre so viel getan wie nur wenige andere. Er fungiert hier als Komponist und als Leiter bei der Zusammenarbeit des Quartetts mit dem Musikkollegium Winterthur. Das aufgezeichnete Konzert fand denn auch zu Ehren des 75. Geburtstags des Maestros statt. «Gismontiana» startet mit zwei Hits: «Frevo» und «Agua e Vinho» sind weltweit bekannt und beliebt, denn sie kombinieren musikalischen Anspruch mit singbaren Melodien – im Pop-Business würde man das «Hookline» nennen. Das Werk umfasst insgesamt sechs Teile, die sowohl eine gemeinsame Klangsprache haben wie eine weite Dynamik und viel Abwechslung. Das Klangmalerische von Gismonti und seine typische Bandbreite zwischen Gesanglichem, Rhythmischem und Abstraktem sind wunderbar verwirklicht. Dazu passt auch die Aktion der Musiker, die die Musik enorm facettenreich, ausdrucksstark und emotional interpretieren. Gelungen ist nicht nur das Zusammenspiel des Quartetts, sondern auch die Interaktion mit dem Orchester. Zweiter Teil des Repertoires ist das dreisätzige «Confluence» von Ralph Towner, eine Auftragskomposition für das Eos Guitar Quartet, hier zum ersten Mal aufgenommen. Man hört die Klangsprache Towners gut heraus, glücklicherweise hat er aber auch gänzlich andere Momente als auf seinen eigenen (Solo-)CDs geschrieben. Der Amerikaner setzt das Quartett wie ein eigenes kleines Orchester ein; gespielt ist das Ganze wieder vorzüglich. So finden wir Hörer auf dieser CD Musik des Kontinents Amerika, aus den USA über Kuba bis Brasilien, gespielt von einer der interessantesten Mehrgitarrenbesetzungen überhaupt. Volle Punktzahl.
Andreas Schulz

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CD-Tipp Klassik: Eos Guitar Quartet  -  kulturtipp 14/2017 vom 22. Juni 2017	22.06.2017    
CD-Tipp Klassik: Eos Guitar Quartet - kulturtipp 14/2017 vom 22. Juni 2017

Das Zürcher Eos Guitar Quartet reist mit Programmen durch alle Welt, die im Mischbereich zwischen moderner Kammermusik und Worldjazz angesiedelt sind. Die vier Herren tun dies derart kunstvoll, dass die wichtigsten Komponisten der Gegenwart für sie schreiben. Immer wieder auch der bedeutende Kubaner Leo Brouwer, der auch selbst mit den vier Gitarristen auftritt. Hier ist ein Konzert von 2014 dokumentiert, als Brouwer seine «Gismontiana» für Gitarrenquartett und Orchester in Winterthur dirigierte. Brouwer hat hierfür Gitarrenstücke des brasilianischen Klangmagiers Egberto Gismonti für Orchester arrangiert. Als reines Quartett-Werk ist auf dem ­Album zudem «Confluence» zu hören, das US-Gitarrist und Komponist Ralph Towner dem Quartett in die Saiten komponierte. Beide Suiten zeigen moderne Gitarrenmusik in all ihren Facetten: Eine Stunde Musik von beglückender Opulenz.

Frank von Niederhäusern, Redaktor kulturtipp

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EOS Guitar Quartet - Live // EGTA Newsletter Mai 2017 31.05.2017    
EOS Guitar Quartet - Live // EGTA Newsletter Mai 2017

Leo Brouwer findet das EOS Guitar Quartett eines der besten Quartette der Welt. Es erstaunt daher wenig, dass die vier Gitarristen mit „Gismontia“ eine Komposition von Brouwer für Quartett und Orchester präsentieren. Es ist ein Live-Mitschnitt des Konzertes des Eos Guitar Quartet zusammen mit dem Musikkollegium Winterthur unter der Leitung des Komponisten Leo Brouwer 2014 im Rahmen des inguitar festivals. Eine fesselnde Komposition und eine ebenso faszinierende Interpretation.
Die zweite Komposition, „Confluence“ von Raplh Towner ist ebenfalls dem EOS Quartett gewidmet. Das Werk beinhaltet alles was Towner so einzigartig macht, die Mischung aus moderner Klassik, Jazz und Worldmusic.
Das EOS beeindruckt durch ein Zusammenspiel auf höchstem Niveau, wie aus einem Guss. Dazu kommt eine technische Leichtigkeit mit einer überaus differenzierten Klanggestaltung. Die unterschiedlichen Farben von Towners Musik kommen wie Farbschichten zur Geltung. Toll, dass wir in der Schweiz ein so international renommiertes Gitarrenquartett haben und drei davon EGTA-Mitglieder sind!

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01.11.2011    
Virtuos kommuniziert - Der Landbote 02.04.2012

Ralph Towner & Eos Guitar Quartet "In Guitar" Festival Winterthur

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01.11.2011    
Einheit in der Vielfalt - Carola Nadler - Wiler Zeitung 1.11.2011

Einheit in der Vielfalt

Am Sonntag konzertierte das Eos-Guitar-Quartett in Oberglatt.

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01.10.2010    
20+ Gitarre & Laute ONLINE Oktober 2010

20+
Eos Guitar Quartet
Werke von Michel Camilo, Sérgio Assad, Wolfgang Muthspiel, Ralph Towner, John McLaughlin, Christy Doran, George Gruntz, Andreas Vollenweider, José Antonio Rodriguez und Mike Stern
Aufgenommen im Juli 2009, erschienen 2010
Eos guitar edition [Eos Guitar Edition] 234200-B
… Diese Eitelkeit und dieses schamlose Prahlen mit billigem virtuosem Schnickschnack, das Gitarristen (angeblich) zueigen ist, das habe ich bei EOS nie bemerkt …

*****

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01.03.2010    
Eos Guitar Quartet: 20+ (2009, eos guitar edition) Fazit: ein Meilenstein Ahmed El-Salamouny Akustik Gitarre 2/10

Eine mutige CD, ohne Zweifel. Können 21 unterschiedliche Komponisten ein stimmiges Konzept ergeben? Der Plan geht auf, das Konzept funktioniert. 

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02.01.2010    
Eos Guitar Quartet: 20+ Breites Spektrum ***** «20 +» ist somit ein schillerndes Klangpanorama.

Kulturtipp Sa, 02.01.2010

Frank von Niederhäusern

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08.12.2009    
Gitarren filigran und brausend Tages-Anzeiger, Zürich, 08.12.2009

Die neue CD des Eos Guitar Quartets überrascht mit musikalischen Miniaturen von 21 Musikern und Komponisten aus aller Welt.
von Christoph Merki  

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24.10.2009    
Vier Gitarristen mit Kulturpreis ausgezeichnet Tagesanzeiger Zürich 24.10.09

Das EOS Guitar Quartet erhielt gestern den Kulturpreis der Stadt Uster. Zwei der vier ausgezeichneten Gitarristen wohnen hier.

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15.05.2009    
Hörgenuss Ein Konzert des EOS Guitar Quartet Unglaubliche Präzision und Konzentration

Das bekannte EOS Guitar Quartet war am 10. Mai im Kulturkreis Zollikon zu Gast.
Barbara Altwegg

© Zürichsee-Zeitung; 15.05.2009; Zolliker Bote

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15.12.2008    
Klangvirtuosen Uster Eos Guitar Quartet trat im Stadthofsaal auf Zürcher Oberländer/Anzeiger von Uster 15.12.2008

Zum 20. Geburtstag gab es für das renommierte Eos Guitar Quartet eine ganze Reihe von Kompositionen, geschrieben von namhaften Musikern. Am Freitag gastierten die vier Gitarristen im Stadthofsaal und gaben quasi ein Heimspiel.

von Renato Bagattini  

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03.11.2008    
Der Kniefall vor dem Populären hat seinen Preis

Das Jazznojazz-Festival in Zürich setzte bei seiner zehnten Ausgabe auf grosse Namen - der Mut zum Neuen litt darunter.

Von Christoph Merki Tages-Anzeiger; 03.11.2008;

 

Innovative und wirklich spannende Gruppen waren rar wie eine Flaschenpost.  

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09.03.2005    
Eos - das besondere Gitarrenquartett - Irène Maier - ZO/AvU 9.3.2005

Letztes Saisonkonzert des Konzertzirkels Egg mit aussergewöhnlicher Gitarrenmusik

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06.09.2004    Innerrhoden Appenzeller Zeitung © St. Galler Tagblatt
Exklusives Gitarren-Feuerwerk

«Eos Guitar Quartet» gastierte in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell

Als exzellentes Highlight des Appenzeller Konzert-Abos 2004 erwies sich am Freitagabend im stimmigen Rahmen der Kunsthalle Ziegelhütte der Auftritt des profilierten Schweizer «Eos Guitar Quartets».

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